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Versicherungen · Gesundheit

Kranken­versicherung & Gesundheit – es gibt nur eine Gesundheit

Private Krankenversicherung, Krankenzusatz und Pflegevorsorge. Wir kennen uns im Gewirr der Krankenversicherungen aus und beraten Sie – unabhängig und ohne Bindung an eine Gesellschaft.

Es gibt tausend Krank­heiten, aber nur eine Gesundheit.

Und eben diese Gesundheit gilt es zu erhalten – ob mit einer privaten oder einer gesetzlichen Krankenversicherung. Ob man die richtige Versicherung hat, zeigt sich oft erst im Falle eines Unfalles oder einer plötzlich eintretenden Krankheit – nämlich dann, wenn die gesetzliche Krankenversicherung nicht zahlt, weil der Leistungskatalog die nötige Therapie nicht beinhaltet. Dann schlägt die Stunde der richtigen Zusatzversicherung.

Je nach persönlicher, beruflicher und finanzieller Situation haben Sie als Kunde die Wahl zwischen den privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen. Wir kennen uns im Gewirr der Krankenversicherungen aus und beraten Sie gerne. Denn die richtige Krankenversicherung ist entscheidend für Ihre Gesundheit und die Ihrer Familie – sie kann die Familienkasse zudem noch um ein paar hundert Euro im Jahr entlasten.

Zwar sind computergestützte Vergleichsprogramme hilfreich, sie ersetzen aber keine Beratung zu Problemen, Sorgen und Nöten. Genau deshalb nehmen wir uns Zeit: für die Bestandsaufnahme, für den Vergleich der Bedingungen und für die Frage, wie sich Ihre Situation in zehn oder zwanzig Jahren darstellen wird.

Private Krankenversicherung (PKV)

Die private Krankenversicherung richtet sich an Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Angestellte oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Der wesentliche Unterschied zur gesetzlichen Versicherung liegt im Leistungsprinzip: Was versichert ist, steht im Vertrag – und kann vom Versicherer nicht einseitig gestrichen werden. Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung wird dagegen politisch bestimmt und von Jahr zu Jahr weiter eingeschränkt.

Der Beitrag richtet sich nicht nach dem Einkommen, sondern nach Eintrittsalter, Gesundheitszustand und dem gewählten Leistungsumfang. Deshalb ist die Entscheidung für die PKV eine langfristige: Sie sollte nur getroffen werden, wenn sie auch in Phasen mit geringerem Einkommen und im Ruhestand tragbar bleibt. Wir rechnen Ihnen diese Perspektive vor dem Abschluss durch – inklusive Beitragsentlastungsbausteinen, Selbstbehalten und Tarifwechseloptionen.

Wichtig ist außerdem die Familienbetrachtung: In der gesetzlichen Versicherung sind Kinder und nicht erwerbstätige Partner familienversichert, in der privaten wird für jede Person ein eigener Beitrag fällig. Umgekehrt kann ein guter PKV-Tarif für einen Beamten mit Beihilfeanspruch deutlich günstiger und leistungsstärker sein als die gesetzliche Alternative.

  • Vertraglich garantierter Leistungsumfang
  • Beitrag abhängig von Eintrittsalter und Gesundheit
  • Beitragsentlastung für den Ruhestand mitplanen
  • Beihilfekonforme Tarife für Beamte
  • Selbstbehalte als Beitragshebel prüfen
  • Wechseloptionen innerhalb der Gesellschaft nutzen

Kranken­zusatz­versicherung – wenn die Kassenleistung nicht ausreicht

Was für die Rente gilt, macht auch vor der Krankenkasse nicht Halt: Für den vom Lohn abgezogenen Beitrag gibt es nur noch ein gesetzlich festgelegtes Leistungsspektrum, das von Jahr zu Jahr weiter eingeschränkt wird. Ein Ausweg aus dem Verzicht auf Leistungen sind Ergänzungs- oder Zusatzversicherungen. Sie fangen die Leistungskürzungen der gesetzlichen Versicherung auf und bieten bei überschaubaren Beiträgen eine höherwertige Behandlung im Krankheitsfall oder die Übernahme der Kosten jenseits der gesetzlichen Pflichtleistung.

Zu den beliebtesten und sinnvollsten Zusatzversicherungen gehören die Zahn- und die Auslandsreisekrankenversicherung. Damit ist neben dem Zahnersatz, der häufig tiefe Löcher in die Haushaltskasse reißen kann, auch ein Krankenrücktransport bei Unfällen oder Krankheiten im Ausland mitversichert.

Weitere häufig genutzte Bausteine sind Krankenhauszusatzversicherungen für Ein- oder Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung, Krankentagegeld für Selbstständige sowie Zuschüsse zu Brillen, Heilpraktikerleistungen und Vorsorgeuntersuchungen. Entscheidend ist auch hier der Zeitpunkt: Zusatzversicherungen werden vor dem Behandlungsbedarf abgeschlossen, nicht danach.

Pflege­zusatz­versicherung – jetzt an später denken

Seit 1995 zahlt jeder sozialversicherungspflichtige Bürger in die gesetzliche Pflegeversicherung ein und wähnt sich seither in Sicherheit, später einmal rundum versorgt zu werden. Dabei bleibt gerade bei einer späteren Heimunterbringung oft eine finanzielle Deckungslücke offen, die je nach Pflegegrad einen bis zu vierstelligen Betrag pro Monat ausmachen kann. Selbst wer im Alter auf Hilfe durch einen ambulanten Pflegedienst zurückgreifen will, zahlt nicht wesentlich weniger.

Aus diesem Grund ist eine private zusätzliche Pflegeversicherung absolut empfehlenswert – vor allem dann, wenn Sie Kinder haben. Denn sofern Sie sich nicht von Ihrem Nachwuchs pflegen lassen wollen, müssten die Kinder später für die Kosten Ihrer Pflegebedürftigkeit aufkommen, falls es finanziell zumutbar ist und Ihre eigenen finanziellen Mittel nicht ausreichen.

Mit dem sogenannten «Pflege-Bahr» wird die gesetzliche Pflegeversicherung durch eine private, staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung ergänzt. Es handelt sich um eine kapitalgedeckte Vorsorge, die sowohl gesetzlich als auch privat Krankenversicherte abschließen können. Die Höhe der Prämie richtet sich ausschließlich nach dem Eintrittsalter bei Vertragsabschluss und ist abhängig vom vereinbarten Leistungsumfang.

Um die staatliche Zulage von 60 Euro pro Jahr (5 Euro pro Monat) zu erhalten, müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden: Der Versicherte zahlt mindestens 120 Euro jährlich ein, im Vertrag ist eine Mindestabsicherung in Höhe von 600 Euro monatlich für den Pflegegrad 5 vorgesehen und der Vertrag umfasst Leistungen für alle Pflegegrade von 1 bis 5. Sind alle Kriterien erfüllt, kümmern wir uns bei Vertragsabschluss um die Beantragung der Zulage – sie wird dann jährlich nach Ablauf des Versicherungsjahres in den Vertrag gezahlt.

Auch für Kinder können Eltern eine Pflegezusatzversicherung abschließen, die staatliche Zulage wird jedoch erst ab dem 18. Lebensjahr gewährt.

  • Staatliche Zulage von 60 Euro pro Jahr beim Pflege-Bahr
  • Keine Ablehnung wegen Vorerkrankungen beim Pflege-Bahr
  • Risikozuschläge sind beim Pflege-Bahr unzulässig
  • Beitrag abhängig vom Eintrittsalter – früher ist günstiger
  • Leistungen für alle Pflegegrade 1 bis 5
  • Antragstellung der Zulage übernehmen wir
Checkliste

Diese Fragen klären wir vor jeder Entscheidung

Krankenversicherung ist eine Entscheidung für Jahrzehnte. Deshalb prüfen wir nicht nur den heutigen Beitrag, sondern auch, wie tragfähig die Lösung in Zukunft ist.

  • 01Welcher Status liegt vor – angestellt, selbstständig, verbeamtet, in Ausbildung?
  • 02Welche Leistungen sind Ihnen wirklich wichtig und welche verzichtbar?
  • 03Wie entwickelt sich Ihr Einkommen voraussichtlich in den nächsten Jahren?
  • 04Wie viele Personen sind mitzuversichern – heute und mittelfristig?
  • 05Welche Vorerkrankungen bestehen und wie wirken sie sich auf den Antrag aus?
  • 06Welche Zusatzbausteine schließen die größten Lücken zuerst?
  • 07Ist die Pflegevorsorge bereits eingeplant – und lohnt sich die staatliche Förderung?
In Ihrer Region

Kranken­versicherung persönlich besprechen – in Thyrnau bei Passau

Gesundheit ist ein persönliches Thema. Deshalb besprechen wir Anträge, Gesundheitsfragen und Tarifdetails am Tisch – in unserem Büro in der Kaiser-Leopold-Straße 19b in Thyrnau oder auf Wunsch bei Ihnen zuhause.

Für Mandanten aus Passau, Hauzenberg, Obernzell, Untergriesbach, Neuburg am Inn und dem übrigen Landkreis Passau sind wir in wenigen Minuten erreichbar. Auch die Abwicklung späterer Erstattungen und Rückfragen läuft über uns – Sie müssen sich nicht selbst mit dem Versicherer auseinandersetzen.

Und wenn eine Leistung zunächst abgelehnt wird, prüfen wir die Begründung und legen, wenn es berechtigt ist, für Sie Widerspruch ein. Genau das ist der Unterschied zwischen einem Abschluss im Internet und einer echten Betreuung.

  • Thyrnau
  • Passau
  • Landkreis Passau
  • Hauzenberg
  • Obernzell
  • Neuburg am Inn
  • Untergriesbach
  • Vilshofen an der Donau
  • Niederbayern
Häufige Fragen

Was Mandan­ten oft fragen

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Je nach persönlicher, beruflicher und finanzieller Situation haben Sie als Kunde die Wahl zwischen den privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen. Entscheidend sind Einkommen, Familiensituation, geplante Lebensentwicklung und Ihr Anspruch an Leistungen. Wir rechnen beide Wege durch, bevor eine Entscheidung fällt – auch mit Blick auf die Beiträge im Alter.

Nächster Schritt

Klären wir gemeinsam, was Ihre Gesundheit wirklich braucht.

Wir informieren Sie umfassend und individuell – über private und gesetzliche Krankenversicherung, sinnvolle Zusatzbausteine und die staatlich geförderte Pflegevorsorge.

—Kontakt

Wir beraten Sie persönlich.

Beschreiben Sie kurz Ihre Situation – wir melden uns mit einer konkreten Einschätzung und, wenn Sie möchten, einem Terminvorschlag.

Geschäftszeiten

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  • Samstag & SonntagTermine nach Vereinbarung
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