Private Krankenversicherung (PKV)
Die private Krankenversicherung richtet sich an Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Angestellte oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Der wesentliche Unterschied zur gesetzlichen Versicherung liegt im Leistungsprinzip: Was versichert ist, steht im Vertrag – und kann vom Versicherer nicht einseitig gestrichen werden. Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung wird dagegen politisch bestimmt und von Jahr zu Jahr weiter eingeschränkt.
Der Beitrag richtet sich nicht nach dem Einkommen, sondern nach Eintrittsalter, Gesundheitszustand und dem gewählten Leistungsumfang. Deshalb ist die Entscheidung für die PKV eine langfristige: Sie sollte nur getroffen werden, wenn sie auch in Phasen mit geringerem Einkommen und im Ruhestand tragbar bleibt. Wir rechnen Ihnen diese Perspektive vor dem Abschluss durch – inklusive Beitragsentlastungsbausteinen, Selbstbehalten und Tarifwechseloptionen.
Wichtig ist außerdem die Familienbetrachtung: In der gesetzlichen Versicherung sind Kinder und nicht erwerbstätige Partner familienversichert, in der privaten wird für jede Person ein eigener Beitrag fällig. Umgekehrt kann ein guter PKV-Tarif für einen Beamten mit Beihilfeanspruch deutlich günstiger und leistungsstärker sein als die gesetzliche Alternative.
- Vertraglich garantierter Leistungsumfang
- Beitrag abhängig von Eintrittsalter und Gesundheit
- Beitragsentlastung für den Ruhestand mitplanen
- Beihilfekonforme Tarife für Beamte
- Selbstbehalte als Beitragshebel prüfen
- Wechseloptionen innerhalb der Gesellschaft nutzen

