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Versicherungen · Altersvorsorge

Altersvorsorge – damit Sie im Alter nicht das Nachsehen haben

Private Rente, Riester, Rürup, Sofortrente, Fondspolice und betriebliche Altersvorsorge. Wir rechnen Ihre Versorgungslücke aus und zeigen, mit welchem Baustein sie sich am effizientesten schließen lässt.

Wer früh genug vorsorgt, hat später die Wahl.

Das gesetzliche Rentensystem steht vor einer Zerreißprobe. Immer weniger Beitragszahler müssen für immer mehr Renten aufkommen. Für die kommenden Rentnergenerationen bleibt die gesetzliche Rente daher eine Basisabsicherung – nicht mehr.

Wer früh genug vorsorgt, muss im Alter nicht das Nachsehen haben. Und weil der Staat die private Altersvorsorge durch Zulagen und Steuervorteile fördert, entscheidet nicht nur die Sparrate über das Ergebnis, sondern auch die Wahl des richtigen Weges. Genau hier setzt unsere Beratung an.

Wir beginnen mit einer nüchternen Rechnung: Wie hoch ist Ihre voraussichtliche gesetzliche Rente, welche Ausgaben bleiben im Ruhestand bestehen, und wie groß ist die Differenz? Erst danach sprechen wir über Produkte – und zwar über die, die zu Ihrem Einkommen, Ihrer Steuersituation und Ihrer Risikoneigung passen.

Private Rentenversicherung

Die private Rentenversicherung ist die flexibelste Form der Altersvorsorge: Sie ist an keine Förderbedingungen gebunden, das Kapital ist im Alter frei verfügbar und Sie entscheiden selbst, ob eine lebenslange Rente oder eine Kapitalauszahlung erfolgen soll. Dafür gibt es keine Zulagen – die steuerliche Behandlung ist im Rentenbezug allerdings günstig, weil nur der Ertragsanteil besteuert wird.

Sinnvoll ist dieser Weg vor allem als Ergänzung: Wer die geförderten Wege ausgeschöpft hat oder Wert auf Verfügbarkeit legt, findet hier den passenden Baustein. Auch für Menschen, die vor dem gesetzlichen Rentenalter aufhören möchten, ist die private Rentenversicherung interessant, weil der Auszahlungszeitpunkt weitgehend frei wählbar ist.

Riester-Rente – Vorsorgen mit Vater Staat

Nicht jeder hat genügend Geld, um privat für sein Alter vorzusorgen. Aus diesem Grund fördert der Staat die private Altersvorsorge durch Zulagen und Steuervorteile. Riester-Sparer erhalten bis zu 175 Euro Grundzulage pro Jahr. Für Kinder, die ab dem Jahr 2008 geboren wurden, gibt es bis zu 300 Euro je Kind, für früher geborene Kinder 185 Euro. Berufseinsteiger unter 25 Jahren bekommen einmalig 200 Euro Starterbonus.

Wer die volle Zulage erhalten möchte, muss vier Prozent des Vorjahreseinkommens in den Vertrag einzahlen – abzüglich der Zulage. Zusätzlich lassen sich die Beiträge im Rahmen der Sonderausgaben steuerlich geltend machen; das Finanzamt prüft automatisch, ob Zulage oder Steuervorteil günstiger ist.

Wichtige Eigenschaften der Riester-Rente: Die Rente ist lebenslang garantiert, die eingezahlten Beiträge und Zulagen bleiben in jedem Fall erhalten, und das angesparte Kapital ist in der Ansparphase Hartz-IV-sicher – es muss also nicht für den Lebensunterhalt aufgebraucht werden, bevor staatliche Leistungen greifen. Ausgezahlt wird ab Rentenbeginn, wobei bis zu 30 Prozent des Kapitals auf Wunsch als Einmalbetrag entnommen werden können.

  • Bis zu 175 Euro Grundzulage pro Jahr
  • Bis zu 300 Euro Kinderzulage je Kind (ab Geburtsjahr 2008)
  • 200 Euro Starterbonus für Berufseinsteiger unter 25
  • Vier Prozent des Vorjahreseinkommens für die volle Zulage
  • Lebenslang garantierte Rentenzahlung
  • In der Ansparphase Hartz-IV-sicher

Rürup-Rente: die Basisrente mit Steuerwirkung

Für das Alter vorsorgen und dabei steuerliche Vorteile nutzen – das ist der Kern der Rürup-Rente. Die auch als Basisrente bekannte Vorsorgeform steht grundsätzlich jedem offen und bietet eine große Flexibilität in der Beitragszahlung: Sie können laufend einzahlen, aussetzen und Sonderzahlungen leisten, etwa am Jahresende in Abhängigkeit vom Geschäftsergebnis.

Besonders interessant ist die Rürup-Rente für Selbstständige und Freiberufler. Sie haben keinen Zugang zur Riester-Förderung, können aber über die Basisrente einen erheblichen Teil ihrer Beiträge steuerlich absetzen. Im Gegenzug ist die Rürup-Rente streng auf ihren Zweck festgelegt: Das Kapital ist nicht kündbar, nicht übertragbar und wird ausschließlich als lebenslange Rente ausgezahlt.

Für wen sich dieser Weg rechnet, hängt maßgeblich vom persönlichen Steuersatz ab. Wir rechnen den Effekt für Ihre Situation konkret durch, bevor eine Entscheidung fällt.

Fondspolice und Sofort-Rente

Die fondsgebundene Rentenversicherung verbindet Versicherungsschutz und Fondssparplan in einem Vertrag. Der Sparanteil fließt in Investmentfonds, die Anlagestrategie bestimmen Sie. Damit nutzen Sie die Chancen des Kapitalmarkts – bei entsprechend bewusster Risikostreuung und ausreichend langem Anlagehorizont. Für Menschen, die 20 Jahre und mehr bis zum Rentenbeginn haben, ist das häufig der wirkungsvollste Weg.

Die Sofort-Rente funktioniert genau umgekehrt: Statt monatlich anzusparen, zahlen Sie einen Einmalbetrag ein, und die Rentenzahlung beginnt unmittelbar danach. Die Rente ist lebenslang garantiert, eine Gesundheitsprüfung ist nicht erforderlich, eine kurzfristige Kapitalentnahme ist möglich und Aufschläge aus erzielten Überschüssen sind ebenfalls vorgesehen. Typische Anlässe sind eine Erbschaft, der Verkauf einer Immobilie oder eine Abfindung.

Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Jeder Arbeitnehmer in Deutschland hat Anspruch darauf, über den Betrieb für das Alter vorzusorgen. Arbeitgeber müssen mindestens 15 Prozent Zuschuss zusätzlich zum Beitrag zahlen, sofern sie selbst Sozialversicherungsbeiträge sparen. Seit 2022 gilt das auch für laufende Verträge, die vor 2019 abgeschlossen wurden.

Es gibt fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge, die Wahl trifft der Arbeitgeber: Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse und Direktzusage. Bei der weit verbreiteten Entgeltumwandlung spart der Arbeitnehmer aus dem Bruttogehalt und spart damit zunächst Steuern und Sozialabgaben.

Lohnend ist das vor allem dann, wenn der Arbeitgeber ordentlich beisteuert. Denn in der Rentenphase sind die Betriebsrenten voll zu versteuern, zudem wird der volle Satz bei den Sozialabgaben fällig. Diese Rechnung machen wir transparent – für Arbeitnehmer wie für Arbeitgeber.

Ein wichtiger Punkt zur Sicherheit: Verschiedene Sicherungseinrichtungen sorgen dafür, dass die Betriebsrente auch dann weitergezahlt wird, wenn das Unternehmen insolvent geht. Für Arbeitgeber ist die bAV zudem ein wirksames Instrument zur Mitarbeiterbindung – ein Argument, das im Wettbewerb um Fachkräfte in unserer Region an Gewicht gewinnt.

  • Gesetzlicher Anspruch für jeden Arbeitnehmer
  • Mindestens 15 Prozent Arbeitgeberzuschuss
  • Fünf Durchführungswege – Auswahl durch den Arbeitgeber
  • Steuer- und Sozialabgabenvorteil in der Ansparphase
  • Volle Steuer- und Beitragspflicht in der Rentenphase
  • Insolvenzschutz über Sicherungseinrichtungen

Kindervorsorge – früh Sorge tragen

Von der Unfall- über die Ausbildungs- und Invaliditätsversicherung bis zur Krankenzusatzversicherung reicht das Spektrum der Vorsorge für Kinder. Selbst für die Rente kann man bereits vorsorgen – mit kleinen monatlichen Beiträgen, denn je länger die Laufzeit, desto stärker wirkt der Zinseszins-Effekt.

Unser Rat: Reihenfolge vor Vollständigkeit. Zuerst die Absicherung existenzieller Risiken – Invalidität durch Unfall oder Krankheit sowie eine gute Zahnzusatzversicherung, die im Kindesalter noch ohne Vorerkrankungen abschließbar ist. Danach der langfristige Vermögensaufbau. So bleibt das Familienbudget beherrschbar und der Schutz dort, wo er gebraucht wird.

Checkliste

So ermitteln wir Ihre Versorgungs­lücke

Ohne Zahlen bleibt Altersvorsorge ein Gefühl. Wir machen sie berechenbar – in einem Termin und mit Ihren tatsächlichen Unterlagen.

  • 01Aktuelle Renteninformation und bisherige Anwartschaften sichten
  • 02Bestehende Verträge und deren tatsächliche Kosten prüfen
  • 03Realistischen Bedarf im Ruhestand ermitteln – inklusive Inflation
  • 04Wegfallende Ausgaben und laufende Verpflichtungen gegenrechnen
  • 05Verfügbare Förderwege nach Ihrer Steuersituation bewerten
  • 06Anlagehorizont und Risikoneigung ehrlich festlegen
  • 07Umsetzungsplan mit Prioritäten und tragbaren Raten aufstellen
In Ihrer Region

Vorsorgeberatung in Thyrnau, Passau und Umgebung

Altersvorsorge ist Vertrauenssache und braucht mehr als ein Telefonat. In unserem Büro in der Kaiser-Leopold-Straße 19b in Thyrnau nehmen wir uns die Zeit, Ihre Unterlagen gemeinsam durchzugehen – Renteninformation, bestehende Verträge, Steuerbescheid.

Für Selbstständige, Handwerksbetriebe und Landwirte in der Region ist besonders die Kombination aus Basisrente und betrieblicher Vorsorge relevant. Für Angestellte im Landkreis Passau lohnt sich oft der genaue Blick auf die betriebliche Altersvorsorge und den Arbeitgeberzuschuss.

Wir betreuen Mandanten in Thyrnau, Passau, Hauzenberg, Obernzell, Neuburg am Inn, Untergriesbach, Vilshofen an der Donau und im übrigen Niederbayern. Ein Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

  • Thyrnau
  • Passau
  • Landkreis Passau
  • Hauzenberg
  • Obernzell
  • Neuburg am Inn
  • Untergriesbach
  • Vilshofen an der Donau
  • Niederbayern
Häufige Fragen

Was Mandan­ten oft fragen

Das gesetzliche Rentensystem steht vor einer Zerreißprobe: Immer weniger Beitragszahler müssen für immer mehr Renten aufkommen. Für kommende Rentnergenerationen bleibt die gesetzliche Rente daher eine Basisabsicherung. Wer früh genug vorsorgt, muss im Alter nicht das Nachsehen haben.

Nächster Schritt

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Bringen Sie einfach Ihre Renteninformation und bestehende Verträge mit. Nach dem Termin wissen Sie, wo Sie stehen und welcher nächste Schritt sich wirklich lohnt.

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Beschreiben Sie kurz Ihre Situation – wir melden uns mit einer konkreten Einschätzung und, wenn Sie möchten, einem Terminvorschlag.

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